Im August in den Kindergarten
| Von guidoetterlin @ 13:43 | [ Reden ] |
Begrüssung der Eltern von zukünftigen Kindergartenkindern in der Aula des Pestalozzi-Schulhauses:
Liebe Eltern
Am 9. August 2010 wird ihr Kind voraussichtlich in den Kindergarten kommen. Ich heisse Sie herzlich willkommen und danke Ihnen, dass Sie sich Zeit genommen haben, heute an diesem ersten Elternabend für Ihr Kind teilzunehmen.
Ablauf der Veranstaltung (gemäss Folie)
Ich gehe davon aus, dass Sie die wesentlichen Fragen im 2. Teil beantwortet bekommen. Wir teilen uns dann nämlich auf in verschiedene Gruppen, wo Sie ganz ungezwungen mit einer Kindergartenlehrperson und weiteren Lehrpersonen das Gespräch suchen können. In meinen ersten Teil möchte ich Sie mit ein paar grundsätzlichen Aspekten rund um unsere Schule vertraut machen.
Aufgabe des Kindergartens
Der Eintritt in den Kindergarten ist ein einschneidendes Erlebnis für Kinder und Eltern. Ihr Kind muss sich von der vertrauten Umgebung zu Hause lösen und Sie müssen ihr Kind ein Stück weit loslassen können. Nach einer kurzen Einlebenszeit fühlen sich die meisten Kinder aber sehr schnell wohl im Kindergarten. Im Zentrum steht das spielerische Lernen. Die Kinder knüpfen Kontakte mit anderen Kindern, sie sind in einer Gruppe mit älteren Kindern und lernen auch von diesen.
Der Kindergarten fördert ihr Kind in seiner persönlichen Entwicklung und stärkt sein Selbstvertrauen. Was im Kindergarten alles passiert, das werden Ihnen die Kindergartenlehrpersonen erzählen. Sie erhalten anschliessend am Apero auch noch ein Merkblatt mit Informationen.
Durch eine enge Zusammenarbeit mit Ihnen, arbeiten wir während zweier Jahre an einer guten Vorbereitung für die Primarschule. Und damit komme ich schon zu einem wichtigen anderen Punkt. Ihr Kind wird die beginnende Schullaufbahn gut bestehen, vielleicht werden sich die einen oder anderen Hürden ergeben, sie können sich aber versichert sein, wir haben alle das gleiche Interesse, wir wollen nämlich, dass es ihrem Kind gut geht.
Unser Schulsystem (Folien)
Dazu möchte ich Ihnen unser Schulsystem erklären:
In Rorschach haben wir 9,5 Kindergärten, der Halbe (nämlich die Basisstufe an der PH) ist ein spezieller, auf den komme ich später noch kurz zu sprechen. Die Kindergärten sind über die ganze Stadt verteilt mit dem Ziel, dass ihr Kind einen möglichst kurzen Schulweg hat. Seit drei Jahren führen in jedem Primarschulhaus auch einen Kindergarten. Das hat sich sehr gut bewährt und natürlich findet der Unterricht in diesen Kindergärten genau nach den gleichen Prinzipien statt.
Grundsätzlich besuchen die Kinder zwei Jahre den Kindergarten, anschliessend 3 Jahre die Unterstufe, dann 3 Jahre die Mittelstufe und anschliessend entscheidet sich der Übertritt in die 3jährige Oberstufe, wo dann unterschieden wird, ob ihr Kind die Sekundarschule oder die Realschule besucht. Machen Sie sich jetzt aber noch keine Sorgen darüber, ob Ihr Kind die Sek oder die Real besuchen wird.
In der zeitlich näheren Betrachtung sieht das Modell folgendermassen aus:
- 2 Jahre Kindergarten (In jedem Kindergarten ist während 6 Lektionen eine zweite Lehrperson anwesend, jedes Kind im 2. Kindergarten besucht die musikalische Grundschule und während 2 Lektionen ist die Schulische Heilpädagogin bzw. die Logopädin vom IFT im Kindergarten anwesend.
- 3 Jahre Unterstufe
- für Kinder, die nach dem Kindergarten noch nicht reif für die 1. Klasse sind, führen wir im Pestalozzischulhaus und im Schönbrunn je eine Einführungsklasse, wo die Kinder zwei Jahre Zeit haben, sich auf die 2. Klasse vorzubreiten. Das ist ein wichtiges Angebot der Schule Rorschach, um den Kindern ihrem Leistungsstand gerecht zu werden.
- Für Kinder mit einer leichten Lernbehinderung führen wir auf allen Stufen eine Kleinklasse.
- WICHTIG für Sie ist jetzt: rund drei Viertel der Kinder durchlaufen den klassischen Weg mit 2 Jahren Kindergarten und 3 Jahren Unterstufe in 5 Jahren. Wir werden mit Ihnen sorgsam klären, wie die Schullaufbahn von ihrem Kind aussehen wird und laden Sie zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit ein. Ganz nach dem Grundsatz wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass ihr Kind gut in unserer Schule zurechtkommt.
(Exkurs Basisstufe gemäss separater Folie, Hinweis, dass 5 Plätze zur Verfügung stehen.)
Zusammenarbeit mit Eltern
Die Zusammenarbeit mit Ihnen hat soeben begonnen und wir freuen uns darauf. Beachten Sie bitte dabei folgendes:
Liebe Eltern
Am 9. August 2010 wird ihr Kind voraussichtlich in den Kindergarten kommen. Ich heisse Sie herzlich willkommen und danke Ihnen, dass Sie sich Zeit genommen haben, heute an diesem ersten Elternabend für Ihr Kind teilzunehmen.
Ablauf der Veranstaltung (gemäss Folie)
Ich gehe davon aus, dass Sie die wesentlichen Fragen im 2. Teil beantwortet bekommen. Wir teilen uns dann nämlich auf in verschiedene Gruppen, wo Sie ganz ungezwungen mit einer Kindergartenlehrperson und weiteren Lehrpersonen das Gespräch suchen können. In meinen ersten Teil möchte ich Sie mit ein paar grundsätzlichen Aspekten rund um unsere Schule vertraut machen.
Aufgabe des Kindergartens
Der Eintritt in den Kindergarten ist ein einschneidendes Erlebnis für Kinder und Eltern. Ihr Kind muss sich von der vertrauten Umgebung zu Hause lösen und Sie müssen ihr Kind ein Stück weit loslassen können. Nach einer kurzen Einlebenszeit fühlen sich die meisten Kinder aber sehr schnell wohl im Kindergarten. Im Zentrum steht das spielerische Lernen. Die Kinder knüpfen Kontakte mit anderen Kindern, sie sind in einer Gruppe mit älteren Kindern und lernen auch von diesen.
Der Kindergarten fördert ihr Kind in seiner persönlichen Entwicklung und stärkt sein Selbstvertrauen. Was im Kindergarten alles passiert, das werden Ihnen die Kindergartenlehrpersonen erzählen. Sie erhalten anschliessend am Apero auch noch ein Merkblatt mit Informationen.
Durch eine enge Zusammenarbeit mit Ihnen, arbeiten wir während zweier Jahre an einer guten Vorbereitung für die Primarschule. Und damit komme ich schon zu einem wichtigen anderen Punkt. Ihr Kind wird die beginnende Schullaufbahn gut bestehen, vielleicht werden sich die einen oder anderen Hürden ergeben, sie können sich aber versichert sein, wir haben alle das gleiche Interesse, wir wollen nämlich, dass es ihrem Kind gut geht.
Unser Schulsystem (Folien)
Dazu möchte ich Ihnen unser Schulsystem erklären:
In Rorschach haben wir 9,5 Kindergärten, der Halbe (nämlich die Basisstufe an der PH) ist ein spezieller, auf den komme ich später noch kurz zu sprechen. Die Kindergärten sind über die ganze Stadt verteilt mit dem Ziel, dass ihr Kind einen möglichst kurzen Schulweg hat. Seit drei Jahren führen in jedem Primarschulhaus auch einen Kindergarten. Das hat sich sehr gut bewährt und natürlich findet der Unterricht in diesen Kindergärten genau nach den gleichen Prinzipien statt.
Grundsätzlich besuchen die Kinder zwei Jahre den Kindergarten, anschliessend 3 Jahre die Unterstufe, dann 3 Jahre die Mittelstufe und anschliessend entscheidet sich der Übertritt in die 3jährige Oberstufe, wo dann unterschieden wird, ob ihr Kind die Sekundarschule oder die Realschule besucht. Machen Sie sich jetzt aber noch keine Sorgen darüber, ob Ihr Kind die Sek oder die Real besuchen wird.
In der zeitlich näheren Betrachtung sieht das Modell folgendermassen aus:
- 2 Jahre Kindergarten (In jedem Kindergarten ist während 6 Lektionen eine zweite Lehrperson anwesend, jedes Kind im 2. Kindergarten besucht die musikalische Grundschule und während 2 Lektionen ist die Schulische Heilpädagogin bzw. die Logopädin vom IFT im Kindergarten anwesend.
- 3 Jahre Unterstufe
- für Kinder, die nach dem Kindergarten noch nicht reif für die 1. Klasse sind, führen wir im Pestalozzischulhaus und im Schönbrunn je eine Einführungsklasse, wo die Kinder zwei Jahre Zeit haben, sich auf die 2. Klasse vorzubreiten. Das ist ein wichtiges Angebot der Schule Rorschach, um den Kindern ihrem Leistungsstand gerecht zu werden.
- Für Kinder mit einer leichten Lernbehinderung führen wir auf allen Stufen eine Kleinklasse.
- WICHTIG für Sie ist jetzt: rund drei Viertel der Kinder durchlaufen den klassischen Weg mit 2 Jahren Kindergarten und 3 Jahren Unterstufe in 5 Jahren. Wir werden mit Ihnen sorgsam klären, wie die Schullaufbahn von ihrem Kind aussehen wird und laden Sie zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit ein. Ganz nach dem Grundsatz wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass ihr Kind gut in unserer Schule zurechtkommt.
(Exkurs Basisstufe gemäss separater Folie, Hinweis, dass 5 Plätze zur Verfügung stehen.)
Zusammenarbeit mit Eltern
Die Zusammenarbeit mit Ihnen hat soeben begonnen und wir freuen uns darauf. Beachten Sie bitte dabei folgendes:
- Bei Fragen, Unklarheiten, Problemen usw. wenden Sie sich bitte immer zuerst an die Kindergartenlehrperson, sie vermittelt Ihnen weitere Hilfe, sofern das notwendig ist. Im Konfliktfall wenden Sie sich bitte an die zuständige Schulleitung.
- An Elternabenden und Elterngesprächen werden viele Details rund um die Schule geklärt. Wir bitten Sie, dass Sie an diesen Veranstaltungen teilnehmen und sich an die getroffenen Vereinbarungen halten.
- Grundsätzlich gilt die Schulpflicht ab 4 Jahren. Wenn Sie aber den Eindruck haben, Ihr Kind sei noch nicht reif für den Kindergarten, wenden Sie sich bitte an Frau Natali oder an Frau Bleiker. Sie sind zuständig für die sogenannte Einschulungsberatung.
- FAHREN Sie Ihr Kind NICHT in den Kindergarten oder die Schule. Sie berauben es um wichtige Erfahrungen. Bitte halten Sie sich konsquent daran, es spricht nichts dagegen, dass Sie ihr Kind zu Fuss begleiten. Sie werden dann erstaunt sein, wie es selbständig wird und zuerst einen Teil des Weges selber bewältigt und schliesslich in der Lage sein wird, den Weg alleine zu gehen.
- Grundsätzlich ist Erziehung Sache der Eltern, lernen ohne Erziehung ist aber nicht möglich. Für Ihr Kind gelten die Schulregeln, die wir ihm schrittweise erklären und es lernen, damit umzugehen. Sie können uns die Arbeit sehr erleichtern wenn Sie auf folgendes achten:
- - Ihr Kind braucht einen geregelten Tagesablauf mit konstanter Betreuung
- Ihr Kind braucht genügend Schlaf, 8 bis 10 Stunden sind wichtig
- Ihr Kind braucht ausserhalb der Schule Bewegung
- Ihr Kind braucht gesunde Ernährung mit viel Obst, viel Gemüse und wenig Süssigkeiten
- Ihr Kind sollte nicht unbeaufsichtigt Fernsehen und/oder Gamen, wir empfehlen max. 30 Min. pro Tag
- Ein Fernseher im Kinderzimmer hat nichts verloren
Und für alles gilt: Im Zweifelsfall fragen Sie ihre Kindergartenlehrperson.
Einen speziellen Hinweis erlaube ich mir hiermit noch. Die Stadt Rorschach und die Gemeinde Rorschacherberg führen gemeinsam eine Jugend- und Erziehungsberatung. Sie finden diese auf der Homepage oder im Telefonbuch:
Fachstelle Jugend Familie Schule
Sonnenweg 6, 9400 Rorschach
Telefon 071 844 49 00, Mail: info@fjfs.ch
Zuteilung zum Kindergarten
Sehr oft stellen sich Fragen über die Zuteilung zum Kindergarten, manche wollen unbedingt in einen bestimmten Kindergarten manche wollen unbedingt nicht in einen bestimmten Kindergarten. Wir berücksichtigen gerne wenn es möglich ist ihre individuellen Wünsche, müssen aber schliesslich 80 Kinder einteilen auf 9,5 Kindergärten. Darum hier die Zuteilungskriterien: - Wohnort / Quartier, Schulweg
- Geschlechterverteilung (Mädchen / Knaben)
- Sprachkenntnisse
- Familiensituation, andere Kinder in der gleichen Familie
- Situation in den einzelnen Kindergärten
Mit der Anmeldung können Sie Wünsche angeben. Wir werden versuchen, diese weitgehend berücksichtigen zu können, können aber leider keine Garantie dafür abgeben. Wünsche wollen Sie bitte schriftlich mit der Anmeldung formulieren. Sie vereinfachen uns damit die Bearbeitung.
Weitere Hinweise- Kindergartenobligatorium, Stichtag 31. Juli
- Blockzeiten Montag bis Freitag, 8 bis 11.40 Uhr, Dispens im ersten Jahr für 1. Lektion dh ab 8.50
- Mittagstisch
- Broschüren: Erziehung; Rezepte mit erwünschten Nebenwirkungen
Wenn Sie nun konkret noch drängende Fragen haben, die von allgemeiner Bedeutung sind, stehe ich gerne zur Verfügung, ansonsten lade ich Sie ein, sich ihrer Gruppe anzuschliessen und alles weitere dort zu klären.
Ich danke der Schulverwaltung, den Schulleitungen und den Kindergartenlehrpersonen für die Durchführung und Vorbereitung, Ihnen für Ihr kommen und bis später am Apero. Und wie gesagt, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und mit Ihrem Kind.
Rorschach, 8. Februar 2010
Guido Etterlin.
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Schule Rorschach Schulratspräsidium
Kirchstrasse 6, Postfach, 9401 Rorschach
Telefon 071 844 21 81 Telefax 071 844 21 86
www.schule.rorschach.ch
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